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Der Begriff "Astrologie" stammt aus dem
griechischen und heißt wörtlich
übersetzt "Sterndeutung".
Astrologie orientiert sich an Fakten,
zeigt Tendenzen für unser Leben auf und
hilft Entscheidungen zu fällen.
Astrologie ist eine Wissenschaft, die
versucht, einen Zusammenhang zwischen
dem Geschehen am Himmel und dem auf der
Erde herzustellen. Schon die Babylonier
und Assyrer im 2. Jahrtausend vor
Christi Geburt erkannten, dass bestimmte
Himmelserscheinungen sich periodisch
wiederholen und erstellten daraus
Gesetzmäßigkeiten beispielsweise zur
Berechnung der Dauer der Nacht und der
Leuchtzeit des Mondes. Die von den
Astronomen errechneten zwölf Sternbilder
bilden die Grundlage der zwölf
Tierkreiszeichen der heutigen
Astrologie. Diese Zusammensetzung der
Tierkreiszeichen, wie sie uns heute
bekannt ist, war nicht immer so. In
früheren Zeiten gab es zuweilen bis an
die achtzehn Zeichen, dazu gehörten
beispielsweise noch die Plejaden, der
Orion und andere Planeten. Eine
eindeutige Spaltung zwischen den
Wissenschaften der Astronomie und
der Astrologie gab es erst im vierten
Jahrhundert nach Christi.
Astrologie wurde von jeher und allerorts
genutzt, um Hilfe und Rat für den Alltag
zu bekommen. Die Araber schon setzten
die Astrologie ein, um Krankheiten zu
ergründen und zu bekämpfen. Die
Babylonier stellten Zusammenhänge
zwischen dem Wetter und den Planeten
auf. Auch die Griechen ordneten den
Planten Götter mit bestimmten
Eigenschaften zu. Allerdings
beschränkten sich auch diese Kräfte
zunächst auf das Wetter und die
Vegetation. In der Medizin des
Mittelalters nahm die Astrologie einen
großen Stellenwert ein. Besonders der
Stellung des Mondes wurde große
Bedeutung zugeschrieben. So durften
bestimmte Medikamente nur an bestimmten
Mondtagen eingenommen oder verabreicht
werden. Auch die Körperteile ordnete man
den einzelnen Planeten zu.

Was kann Astrologie?
praktische
Lebenshilfe leisten
helfen, uns
selbst und unsere Mitmenschen besser
zu verstehen
Wege aufzeigen,
wie man sein Leben glücklicher und
erfolgreicher gestaltet
auf
Talente, Anlagen und Fähigkeiten, aber
auch Schwächen und Defizite einer
Persönlichkeit aufmerksam machen
das
Zusammenleben zwischen Menschen
harmonischer gestalten
Tendenzen für
bestimmte Ereignisse und Entwicklungen
aufzeigen
helfen, die
richtige Entscheidung zu treffen
Probleme und
Krisen analysieren und bewältigen
helfen
Zeitqualitäten
analysieren und ungünstige bzw.
günstige Handlungszeitpunkte
herausfinden
ergründen, wie
gut man partnerschaftlich zu einem
bestimmten Menschen passt
Was kann und
soll
Astrologie nicht?
ein
unausweichbares Schicksal aufzeigen
Verantwortung an
die Sterne abgeben
Entscheidungen
abnehmen
ein allwissendes
Orakel sein
Abhängigkeit von
Horoskopen erzeugen
als Ersatz für
die eigene Lebenswirklichkeit dienen

In der Astrologie gedeutet werden die
Tierkreiszeichen, die Planeten und die
Häuser. Des weiteren deutet man die
Planeten in den Zeichen und die Planeten
in den Häusern. Ferner gibt es noch
Aspekte, die die Beziehung der Planeten
zueinander in einer Art Spannungsfeld
anzeigen. Zu guter letzt gibt es noch
die Transite, die nur in einem
Prognosehoroskop eine Rolle spielen. Sie
stellen die aktuell laufenden Planeten
im Vergleich zu den feststehenden
Planeten eines Geburtshoroskops dar.
Transite zeigen an, zu welchen Zeiten
fördernde oder hemmende Trends vorliegen
und wie diese sich äußern können.
Außer der europäischen Astrologie gibt
es noch eine Reihe weiterer
astrologischer Systeme. Darunter fällt
die Chinesische Astrologie, die
ähnlich wie bei der westlichen
Astrologie, eine Einteilung in zwölf
Tierkreiszeichen vornimmt, die jedoch
anders bezeichnet werden und in der
Auslegung lange nicht so differenziert
behandelt werden. Auch die
Indianische Astrologie kennt die
Aufteilung in Tierkreiszeichen, man
bezeichnet sie auch als Astrologie der
Erde. Zentrales Sinnbild ist hier das
Medizinrad, ein Kreis, in den der Mensch
zum Zeitpunkt seiner Geburt eintritt und
den er im Laufe des Lebens durchwandert.
Weitere Astrologische Systeme sind:

Das Wassermannzeitalter:
Das Wassermannzeitalter kennzeichnet
eine Zeit des Wandels, die auch als
New Age bezeichnet wird. Den genauen
Eintritt in das Wassermannzeitalter kann
man astrologisch nicht festlegen, da der
Übergang vom Zeitalter des Sternbildes
der Fische fließend ist. Fest steht
aber, dass wir uns bereits in dieser
Übergangsphase befinden. Spürbar wird
diese Zeit durch das Aufbrechen eines
neuen Bewusstseins, ein allgemeiner
Wandel im Denken und auch in der
Wissenschaft. Es geht darum, dass die
Menschheit wieder völlig mit höherer
Intelligenz und göttlichen Kräften in
Verbindung steht, in der alte Wahrheiten
und intuitive Erkenntnislehren wieder zu
ihrem Recht kommen und in der der Kopf
wieder mit dem Herzen vereint wird.
Diese Vereinigung von Verstand und
Gefühl, also ganzheitliches Denken und
Handeln soll unter anderem auch das
westliche und östliche Denken vereinen
bzw. ihre Gemeinsamkeiten erkennen
helfen.
Das Musical "Hair"
hat bereits in dem Song Aquarius
die Zeilen "This is the dawning of the
age of Aquarius", zu deutsch: "Genau ab
dann regiert die Erde den Wassermann"
gesungen. Der Astrologe Marcus Allen hat
dazu in seinem Buch "Astrologie für das
neue Zeitalter" geschrieben: "Jetzt zu
Beginn des Wassermann-Zeitalters ist es
an der Zeit, Astrologie wieder zu
entdecken, in ihr ein mächtiges und
wertvolles Werkzeug zu sehen, das dem
inneren Wachstum dient und dazu, Licht
und Liebe in der Welt, in den Galaxien,
überall, wo wir hinkommen, zu
verbreiten."
Damit
angesprochen ist auch der starke
Zusammenhang zwischen Astrologie und
Psychologie, als ein Weg der
Selbsterkenntnis für den Menschen. Somit
stellt Astrologie eine Hilfe und ein
Halt im Leben des Menschen dar, um seine
Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und
Grenzen zu erkennen. Wenn wir unsere
Anlagen und Möglichkeiten erkennen,
können wir auch die Vergangenheit
aufarbeiten und damit einen befreiten
Umgang mit unserer Persönlichkeit
beginnen. |