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* DER MOND UND
SEIN EINFLUSS AUF UNSER LEBEN *
Buchtipps zum Thema Mondphasen und zu
Mondmagie
Was heute zu beachten ist
  
Der Mond
beeinflusst unser Leben, wie kaum
ein anderer Planet. Astrologisch gesehen hat der
Mond eine starke Beziehung zum Gefühlsleben.
Er ist der Herrscher des Tierkreiszeichens
Krebs (22.6. - 22.7.), ihm wird die
magische Zahl 7 zugeordnet und sein Tag
ist der Montag. Er steht für das Weibliche,
Gebärende und für das Silber.
Im Tarot
steht der Mond für das Unbewusste, unsere Ängste,
Irrwege und Illusionen, das Ende von Karma,
Intuition und die Schwelle zu neuem Bewusstsein.
Es herrscht in der Symbolik des Mondes das
Element Wasser vor.
Ein Mondmonat
besteht aus 28 Tagen, genau wie der
weibliche Zyklus der Frau, welcher deshalb auch
Mondzyklus genannt wird. Deshalb gilt der
Mond auch als Sinnbild der Fruchtbarkeit.
In früheren Zeiten wurde der Kalender ausschließlich
nach dem Mond berechnet. Auch die Magie
(Zeitpunkt für Rituale) und die geheimen Kräfte
der Natur werden mit dem Mond in Verbindung
gebracht.
Als Mondsüchtig
bezeichnet man jemanden, der während oder kurz
vor Vollmond im Schlaf umhergeht, ohne sich
dessen bewusst zu sein.
Schon vor Tausenden
von Jahren entdeckte man die Zusammenhänge
des Mondrhythmus mit der Natur und machte
sich diese zu nutzen: Das Wetter, das
Pflanzenwachstum, die Fruchtbarkeit von Mensch
und Tier, Gesundheit, Krankheit und sogar
der Tod schien mit dem Kommen und Gehen des
Mondes verbunden. So schuf man "La
Luna" die Mondgöttin und verehrte sie
in zahlreichen Völkern und Kulturen. Andere
Bezeichnungen sind: Isis, Selene, Inanna,
Levanah, Athene und Hekate. Einige nächtliche
Kulturfeste beruhen noch heute auf alte
Hexen-Traditionen, die vom Mond bestimmt
waren und besondere Rituale oder Zauber
begünstigten: Die Walpurgisnacht (30. April),
Halloween (31.Oktober), Lammas- oder
schnitterfest (31. Juli) und Lichtmess (2.
Februar). Auch die Gezeiten Ebbe und Flut
werden von den Phasen des Mondes bestimmt.
Heute berücksichtigen
viele Heilpraktiker und Homöopathen bei ihrer
Behandlung den Mondeinfluss, auch Friseure
schneiden nach dem Mondeinfluss die Haare.
Ein Mondkalender kann helfen, den
richtigen Tag für ein bestimmtes Vorhaben
heraus zu finden. Astrologisch gesehen,
durchläuft der Mond in 28 Tagen alle 12
Sternbilder, in denen er zwei bis drei Tage
verweilt. Jedes dieser Tierkreiszeichen
verleiht den Impulsen des Mondes einen
bestimmten Charakter.

Es gibt sieben
Grundimpulse, über die sich die Wirkung des
Mondes auf die Natur und auch auf die Durchführung
von Ritualen mitteilt:
-
Die vier
verschiedenen Mondphasen
-
Der
aufsteigende und der absteigende Mond
-
Der Stand des
Mondes in den verschiedenen Tierkreiszeichen
Der Neumond
Wenn der Mond für
zwei bis drei Tage fast völlig verdunkelt ist,
sprechen wir von Neumond. Da der Mond in dieser
zeit ziemlich genau zwischen Sonne und Erde
steht, nennt man diese Konstellation auch
Konjunktion. In diesem Fall steht der Mond in
demselben Tierkreiszeichen, wie die Sonne. Es
wirken kräftigende Impulse auf Mensch und
Natur. Phasen der Neuorientierung werden begünstigt,
Pläne können geschmiedet werden, die in Folge
wachsen und Früchte tragen werden. Entgiftungen
und Entschlackungen des Körpers werden begünstigt,
Fastenpausen sind besonders wirksam. Auch alte
Gewohnheiten, wie Rauchen oder übermäßiger
Alkoholkonsum können leichter aufgegeben
werden. Chirurgische Eingriffe sind möglichst
zu unterlassen.
Der zunehmende
Mond
Hexenritual:
Hier entfalten alle
positiven Zauber, die Liebe, Erfolg, Glück,
Gesundheit und Wohlstand zum Ziel haben ihre
größte Kraft.
Nach dem Neumond
beginnt die Phase des zunehmenden Mondes. Man
erkennt sie an der schmalen nach links geöffneten
Mondsichel und sie wird in zwei Abschnitte
unterteilt: das erste und das zweite Viertel. In
der Phase des zunehmenden Mondes steht alles im
Zeichen der Aufnahme, des Einatmens und des
Wachsens. Positive Energien überwiegen,
die Energien werden aufgenommen und gespeichert.
Geburtenzahlen häufen sich zu dieser Zeit und
erreichen ihren bei Vollmond ihren absoluten Höhepunkt.
Die Selbstheilungskräfte des Körpers sind
hoch, der Körper kann sich gut erholen,
entspannen und kräftigen. Gewichtszunahme ist
leichter möglich und Heilungsprozesse von
Verletzungen werden verzögert, chirurgische
Eingriffe sollten vermieden werden. Rituale zur
Vermehrung bestimmter Energien werden in dieser
Phase durchgeführt.
Der Vollmond

Hexenritual:
Die übersinnliche
Wahrnehmung ist erhöht, die Zeit eignet sich für
die Anrufung der Mondgöttin und alle
Fruchtbarkeitsrituale. Das heißt alle Zauber
eignen sich, die in irgendeiner Form mit
Wachstum und Neuschöpfung zu tun haben.
Steht der Mond
steht der Sonne genau gegenüber, ist Vollmond.
Er steht in Opposition zur Sonne. Für zwei bis
drei Tage ist seine sichtbare Oberfläche
voll beleuchtet und er erscheint als kreisrunde,
leuchtende Scheibe am Himmel. In Zeiten
des Vollmondes ist jede Art von Gefühl verstärkt,
sowohl positiv, als auch negativ. Die
Geburtenzahlen steigen an, aber es gibt auch überdurchschnittlich
viele Unfälle und Gewaltverbrechen. Der Körper
wird unruhiger und nervöser und reagiert mit
Schlafstörungen. Mondsüchtige wandeln im
Schlaf umher, andere berichten von besonders
eindrucksvollen Träumen und Visionen. Seelische
Konflikte können erkannt werden und der Zugang
zum Unterbewussten ist besonders stark.
Abenteuer und außergewöhnliche Aktivitäten
ziehen uns jetzt magisch an. Wunden bluten stärker,
als gewöhnlich, die Anfälligkeit für Gicht,
Migräne und Rheuma steigt. Chirurgische
Eingriffe sollten vermieden werden.
Der abnehmende
Mond
Hexenritual:
Eine ideale Zeit, negative
Energien abzuwehren, schlechte Beziehungen zu
beenden, schlechte Gewohnheiten abzulegen und
kleinere Erkrankungen, wie Erkältungen
loszuwerden.
Der Mond nähert
sich jetzt wieder mehr der Erde und ist als nach
rechts geöffnete Sichel sichtbar. Die Sichel
wird von tag zu Tag schmaler, bis sie in der
Neumondphase angelangt ist. Alles ist auf Abgabe
eingestellt: Ausatmen, Freisetzen von Kräften
und Energien. Diese Phase kann von Zweifeln und
Ängsten befreien und bündelt positive Energien
und Gefühle. Körperliche und geistige Höchstleistungen
gelingen müheloser. Ausspülen und Ausschwitzen
sowie Entschlacken und Entgiften erzielt gute
Erfolge. Operationen gelingen besser, die Wunden
verheilen schneller. Auch Gewichtsabnahme ist
begünstigt und Rituale, in denen es darum geht,
dass etwas weniger wird, sollten zu dieser Zeit
durchgeführt werden.
Der
aufsteigende Mond
Zwischen der
Winter- und der Sommersonnenwende durchquert der
Mond aufsteigend folgende Tierkreiszeichen: Schütze,
Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier und
Zwillinge. es ist eine Phase des Ausatmens der
Erde, Wachstum und Ausdehnung sind bestimmend.
Es ist die erste Jahreshälfte.
Der
absteigende Mond
In der zweiten
Jahreshälfte steigt das Jahr ab und der Mond
durchwandert alle Tierkreiszeichen von Juni bis
September. Dazu gehören der Zwilling, Krebs, Löwe,
die Jungfrau, Waage, und der Skorpion bzw. Schütze
(Wendepunkt). Die Erde atmet ein und die Kräfte
sind bestimmend für Reife und Ernte.
Der Mond in
den Tierkreiszeichen
Während des 28
Tage dauernden Umlaufs des Mondes um die Erde
wandert der Mond durch alle zwölf
Sternbilder des astrologischen Tierkreises. Die
Kombination der Mondkräfte mit den
astrologischen Einflüssen der Sternbilder
bewirkt die Entstehung besonderer Kräfte sowohl
im körperlichen Bereich des Menschen und
der Tiere als auch für die Pflanzen.
   
 



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Aktualisiert im November 2009
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